Literatur und Theater

Das Unterrichtsfach Literatur wird an der Hans-Ehrenberg-Schule im Jahrgang Q1 (11) erteilt. Es kann alternativ zu Kunst oder Musik gewählt werden, eine Wahl als Prüfungsfach im Abitur ist nicht möglich.

In der Regel gibt es hier zwei Angebote, zum einen "Literatur-Medien" und zum anderen "Literatur-Theater". Während der erste Kurs sich mit der medialen Umsetzung im Bereich Film beschäftigt, zielt der Theater-Kurs auf die Umsetzung einer dramatischen oder nicht-dramatischen Textvorlage oder einer eigenen Spielidee auf der Bühne.

Beide Kurse wenden sich mit ihren Ergebnissen an die Öffentlichkeit und präsentieren sich auch bei Wettbewerben. Der Literaturkurs Medien hat mehrfach an den Videoaktionswochen von Kanal 21 teilgenommen, die Literaturkurse sind regelmäßiger und erfolgreicher Gast auf der Schultheaterwoche des Theaters Bielefeld.

Daneben gibt es im Schuljahr 2013/14 noch eine Theater-AG für die neunten Klassen, die von zwei Schülern der Jahrgangsstufe Q2 geleitet und am 26.3.14 um 19 Uhr in der Aula ihr Stück präsentieren wird. Ergänzt wird das Theater-Angebot durch die Lernstudios sowie das Musicalprojekt "Fame"; letzteres kommt am 13., 14., 15. und 17. Juni auf die Bühne in der Aula der Hans-Ehrenberg-Schule.

Lesung mit Vera Buck in der HES

Vera Buck hat am 7. November 2016 ihre ehemalige Schule, die HES, besucht und am Abend ihren Roman „Runa“ in einer öffentlichen Lesung vor interessiertem Publikum präsentiert.

 

Wieder Theaterpreise an die HES

Vom 10. bis zum 15. Juni 2013 hat bereits zum 12. Mal PLAY - Die Bielefelder Schultheaterwoche stattgefunden.

Auf den verschiedenen Bühnen des TAM (Theater am Alten Markt) präsentierten Literaturkurse und andere Theatergruppen aus Bielefeld und der Umgebung die Ergebnisse ihrer Probenarbeit und kamen dabei mit anderen Akteuren und Theater-Machern ins Gespräch.

Bei der 12. Schultheaterwoche gewannen der Literaturkurs (Q1) von Frau Schröder-Harmening mit der Eigenproduktion "Der goldene Käfig" den Preis der Jugendjury sowie der Literaturkurs (Q1) von Herrn Wilkening mit der Bearbeitung von Ibsens "Peer Gynt - Sei dir selbst genug!?" den Preis der Erwachsenenjury.

Literaturkurs belegt 1. Platz bei 11. Bielefelder Schultheaterwoche!

Drei Theatergruppen der HES waren auf der Bielefelder Schultheaterwoche zu sehen, das Lernstudio Theater des 6. Jahrgangs mit Schillers "Bürgschaft" sowie die beiden Theater-Literaturkurse des 12. Jahrgangs mit "Gizmo" und "[bloß][geschwiegen]". Am Samstagabend kürte die Jury dann "[bloß][geschwiegen]" zum Gewinner der Schultheaterwoche, so dass der Wanderpreis, der bereits die letzten beiden Jahre vor dem Aulaeingang zu sehen war, für zwei weitere Jahre in der HES verbleibt. Die Begründung der Jury sowie ein ausführlicher Bericht werden in der nächsten HES-Eltern-Information nachgereicht.

FAME, oder: ein (fast) unbeschreibliches Jahr

Wie kann man ein Jahr Vorbereitung, auf das Musical Fame, mit all seinen Höhen und Tiefen in einem Artikel zusammenfassen? - Ich denke, das ist nicht möglich. Trotzdem möchte ich, dass sie eine Ahnung vom Entstehen dieses Projektes bekommen.
Es wäre falsch zu sagen; von Anfang an ist alles perfekt gelaufen. Bei unserem ersten Treffen waren lediglich 15 Interessierte Schüler und Schülerinnen anwesend. Wir haben uns gefragt: Wie wird das Ganze umgesetzt? Welche Rolle werde ich verkörpern? Werde ich überhaupt eine Rolle spielen? Auch Herr Kegel, Frau Immer und Herr Wilkening konnten uns diese Fragen noch nicht beantworten. Natürlich gab es ein grobes Konzept, aber das einzige was wirklich sicher war, war: Wir werden ab dem 13.06. das Musical Fame aufführen.
In den darauffolgenden Wochen und Monaten versuchten wir noch mehr Freiwillige mit ins Boot zu holen. Letztendlich gelang uns dies und so konnten eine Musical-Band, ein Musical-Chor, eine Schauspielgruppe, eine Technikgruppe und eine Tanzgruppe entstehen. Das Besondere bei diesem Projekt war: Alle Darsteller mussten sowohl Schauspielern, Singen als auch Tanzen. Eine große Herausforderung für uns alle, denn wir waren weder im selben Alter, noch kannten wir uns sonderlich gut untereinander. Ich denke, ich spreche für die meisten. Niemand war sich sicher, ob das was werden würde. Doch schon nach den ersten Proben stellte sich heraus, dass wir ganz gut miteinander umgehen konnten. Schwierigkeiten mit bestimmten Lied-Stellen oder Szenenausschnitten wurden schnell von der Gruppe gelöst. Jeder konnten seine eigene Meinung oder neue Ideen mit einbringen. Von Probe zu Probe nahm das Stück Gestalt an. Wir hatten es aber noch lange nicht zu unserem Eigenen gemacht. Man könnte denken, dass die Rollenvergabe dazu geführt hat, dass wir dieses Ziel nun schneller erreichen konnten. Dem war nicht so. Natürlich gab es viele Diskussionen und Gespräche über die Rollenvergabe. Es war nicht einfach, sich nun auf einen bestimmten Charakter zu konzentrieren. Zumal die meisten keine Schauspielerfahrung mit sich brachten. Umso besser war, dass wir tatkräftige Unterstützung von Fury Moszyk und Herr Wilkening bekamen. Mit vielen Übungen und verschiedenen Techniken fand sich jeder schließlich in seine Rolle ein und wir bekamen ein Gefühl für unseren Charakter. Dieses Gefühl konnten wir endlich auch in den Liedern einbringen.
Die, wie ich finde, wichtigste Zeit der Vorbereitung war die Fahrt nach Ubbedissen. Dort konnten wir uns näher kennenlernen und das Zusammenspiel von Schauspiel, Gesang und Musik intensivieren. Es war ein tolles Wochenende und ein weiterer Schritt in Richtung Verwirklichung dieses aufwendigen Projektes. Genauso wichtig war für uns das Pfingstwochenende. Wir konnten endlich die richtige Bühne nutzen und eine Vorstellung des Ablaufes vom Musical bekommen. Wir verbrachten viele Stunden mit Durchlaufproben, intensiven Gesprächen und natürlich der ein oder anderen kurzen Pause. Es war erstaunlich zu sehen, wie jeder Darsteller mit jedem Durchlauf besser wurde. Am Ende dieser langen Probenphase konnte man nicht behaupten, die eine oder andere Besetzung wäre stärker gewesen. Ab diesem Zeitpunkt waren wir zu einer großen Familie zusammengewachsen, die gemeinsam ein Ziel vor Augen hatte: vier zauberhafte und gelungene Aufführungen.
Am Tag der Premiere war die Aufregung deutlich zu spüren, doch genau dieses Gefühl verhalf uns dazu, die bestmögliche Leistung abzurufen. Das über zwei Stunden dauernde Musical verging wie im Flug und hinter der Bühne wurde mitgefiebert, mitgesprochen oder mitgesungen. Es war ein unbeschreibliches Gefühl, am Ende auf der Bühne zu stehen und die Reaktionen des Publikums zu erleben. Letztendlich haben wir uns nach der ersten Aufführung gesagt: Das kann man ja gar nicht mehr toppen. Doch jeden weiteren Abend wurde „noch einer drauf gesetzt“. Besonders hervorheben möchte ich noch einmal die letzte Aufführung. Ein letztes Mal haben wir vor Beginn unseren Motivationskreis gemacht, uns gegenseitig gut zugesprochen und Mut gemacht. Es waren sehr emotionale Momente, denn uns wurde bewusst, dass dies die allerletzte Aufführung unseres Musicals sein wird. Demnach war es nicht überraschend, dass am Ende die eine oder andere Träne vergossen wurde. Dieses Gefühl ist nicht leicht zu beschreiben. Ein Jahr lang haben wir auf diesen Moment hingefiebert und hingearbeitet und jetzt sollte das alles vorbei sein? Genau das war der Zeitpunkt, vor dem ich mich - und bestimmt auch andere - gefürchtet haben. Man fragte sich: Was mache ich bloß nach dem Musical mit meiner freien Zeit? Wann sehe ich alle wieder? Wie soll ich damit umgehen, dass es vorbei ist?
Jetzt, ungefähr einen Monat nach dem Musical kann ich ihnen versichern, vorbei ist es noch lange nicht. Es gab einige Nachtreffen und Gelegenheiten, an denen wir zusammenfanden und die gemeinsame Zeit Revue passieren ließen. Zusammenfassend möchte ich ein paar persönliche Dinge loswerden. Es war eine unfassbar anstrengende und stressige, aber auch wunderschöne Zeit mit euch! Eine Zeit, die wir wahrscheinlich – oder ziemlich sicher – nie vergessen werden. Meiner Meinung nach hat sich jeder extrem stark weiterentwickelt oder sich ein Stück weit geöffnet. Ich hoffe, dass uns diese gemeinsame Erfahrung immer weiter begleiten wird und dass wir uns nie aus den Augen verlieren. Noch einmal ein RIESENDANKESCHÖN an alle, die mitgewirkt haben oder uns angeleitet haben. Jeder Einzelne war überlebenswichtig für dieses Projekt! Ich hätte nie gedacht, dass so viel in uns steckt.
Vielleicht denkt ihr in Zukunft irgendwann an diese Liedzeile - nicht nur bezeichnend im Musical, sondern auch in unserem Leben: „We will find out, are we really strong enough to fullfill what the future demands“.

Marieke Raatz, Jahrgang Q2, 13.06.14

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen der HES-Tec für das Musical laufen. Es gibt schon erste Erfolgserlebnisse zu verzeichen, die Traverse (das Gerüst) steht bereits.

In den Musikräumen wird laut gesungen und in der Aula laut gehämmert.

Sie wollen mehr über die Veranstaltungstechnik Schülerfirma der Schule erfahren? Besuchen sie uns unter www.hes-tec.de

Vorverkauf für FAME beginnt

Am 3. Juni 2014 beginnt der Vorverkauf für das Musical FAME, das am 13., 14., 15. und 17. Juni jeweils um 20 Uhr in der Aula der Hans-Ehrenberg-Schule aufgeführt wird.

Ein Schuljahr lang haben sich die Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 8 bis 12 auf die Premiere vorbereitet - jetzt endlich können die darstellerischen, tänzerischen, gesanglichen und musikalischen Ergebnisse auf der Bühne gesehen, gehört und genossen werden!

Der Vorverkauf findet in jeder 2. großen Pause im Foyer der Schule statt; in den übrigen Zeiten können Karten im Sekretariat erworben werden.

Eine Karte kostet 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.