Erasmus+ - das Treffen an unserer Schule vom 19. bis 23.Februar 2018

Vom 19. bis zum 23. Februar werden sich im Rahmen unserer Teilnahme am Erasmus-Projekt ca. 30 Gäste (Schüler und Lehrer) aus Spanien, Polen, Italien und Frankreich an unserer Schule aufhalten.

Gemeinsam mit dem Projektkurs (Q1) werden sie am Projekt „European sustainability versus food waste – intercultural solutions to find our way towards a sustainable ‘super meal‘ in the EU“ arbeiten.

Was verbirgt sich hinter dem Namen „Erasmus+“? Es handelt sich um das weltweit größte Förderprogramm für Auslandsaufenthalte (Universitäten und Schulen), an dem alle 28 EU-Länder sowie die Schweiz, Liechtenstein, Island, Norwegen und die Türkei teilnehmen. Träger des Programms ist die EU-Kommission.

Im Juli letzten Jahres hatten unsere Schule sowie die oben erwähnten vier Partnerschulen den Zuschlag für das Projekt erhalten und Themenschwerpunkte pro Land erarbeitet. Die Hans Ehrenberg Schule widmet sich dabei dem Thema „Verpackungen“.

Eure und Ihre Hilfe ist gefragt!

Beantwortet bitte stichwortartig die folgende drei Fragen auf einem Blatt (Name und Klasse/Jahrgangsstufe nicht vergessen!) und gebt es im Lehrerzimmer bei Frau Gees, Frau Schmied oder Herrn Kammeier ab. Spätester Abgabetermin: 9.2., 12 Uhr!

Unter den Teilnehmern werden 10 attraktive Preise ausgelost!!!

Und hier die Fragen:

  1. 1.     Welchen Verpackungsmüll kannst du vermeiden?
  2. 2.     Wie soll die „Super-Verpackung“ in Deutschland aussehen?
  3. 3.     Glaubst du, dass deine Ideen umgesetzt werden können? Begründe deine Meinung!

Vielen Dank für eure/Ihre Mitwirkung!

Reisebericht: preparatory meeting in Santander (Spanien), 05.-08.10.17

Bevor am Freitag der offizielle Kick-off starten kann, gab es noch Einiges zu organisieren. Wir, Frau Gees und Frau Schmied, haben im vergangenen Schuljahr das Projekt mit vier weiteren europäischen Schulen entwickelt und den Antrag für die Förderung geschrieben. Unterstützung im Englischen erhielten wir von Herrn Kammeier.

Nachdem der Antrag tatsächlich genehmigt wurde und die Finanzierung durch die EU erfolgte, stiegen wir am Donnerstag, den 05.10.17 ins Flugzeug und reisten zu unserem ersten offiziellen Meeting mit den Kooperationspartners aus Spanien, Italien, Polen und Frankreich. Dies fand in Santander in der nordspanischen Region Kantabrien statt.

Endlich trafen wir die koordinierenden Lehrer der jeweiligen Partnerländer, mit denen wir zuvor nur über Whats-app und E-Mails Kontakt hielten, persönlich.

Javier Martínez González begrüßte die internationale Gruppe von Lehrern am Hostel und zeigte uns bei einem abendlichen Spaziergang den Reiz von Santander als eine Stadt an der Kantabrischen See.

Am Freitag wurde in der Schule Leonardo Torres Quevedo an der Projektorganisation gearbeitet. Verkehrssprache war Englisch – eine echte Herausforderung die italienischen, spanischen, französischen, deutschen und polnischen Akzente des Englischen in Einklang zu bringen. Mit einem bunten Mix aller Sprachen mit Englisch im Grundtenor gelang es uns die Termine und Schwerpunkte des Projekts festzulegen. Abgerundet wurde die erste Arbeitsphase mit einem offiziellen Termin des Schulleiters und des Schulinspektors der Region bei einem typisch spanischen Snack in der schuleigenen Cafeteria, deren Angebot uns im Laufe des Projekts sicher noch beschäftigen wird.

In der zweiten Arbeitsphase diskutierten wir vor allem über die Inhalte des Projekts. Dabei forderten Organisatorisches und länderspezifische Einstellungen unser Debattiergeschick in den Fremdsprachen.

Bei einem gemeinsamen typisch spanischen Abend erwies sich Javier ein weiteres Mal als engagierter Gastgeber. Während eines sich anschließenden Abendspaziergangs am Strand dachte Frau Schmied Teil der spanischen Geschichte zu werden, als sie eine große Ansammlung von Menschen auf der Promenade entdeckte – vielleicht eine inoffizielle Demo für die Einheit Spaniens? Sie fehlte schwer. Bei näherer Betrachtung entpuppte sich die Versammlung nicht als revolutionär, sondern als ein typischer Einblick in die spanische Jugendkultur – Es war eine Botellón (ein illegales Besäufnis Jugendlicher unter freiem Himmel), wie Frau Gees sie aufklärte Zwinkernd

Auch wenn wir nicht Teil der spanischen Geschichte wurden, so ist es doch voller Relevanz für unser Projekt, denn am nächsten Morgen war die Promenade übersät von Plastikmüll.

Am Samstagvormittag besuchten wir bei typisch spanischem Sonnenschein (ENDLICH!)  einen traditionellen Markt. Das Angebot an Fisch und Meeresfrüchten in der Küstenstadt war überwältigend, aber auch die Vielzahl an regionalen Obst- und Gemüsesorten sowie Fleisch- und Milchprodukten überzeugte. Ganz im Gegenteil zu Deutschland sind die Produkte auf den Märkten oft günstiger und haben somit auch einen höheren Zuspruch in der Bevölkerung. Wir probierten kantabrischen Käse und Meeresfrüchte. Yummi!

Javier lud uns im Anschluss auf ein „Festival“ nahe des Fußballstadions ein. Wir wunderten uns sehr, als wir uns am Abend in einer Art Volkshochschule wiederfanden. Das so genannte Festival war keine Livemusik unter freiem Himmel mit vielen Menschen und leckeren Getränken, sondern eine Kulturveranstaltung, die sich vorrangig an Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren richtete. Es ist eine kreative Maßnahme der Stadt, den Jugendlichen attraktive Alternativen zu einer Botellón aufzuzeigen.

Wie wir uns versahen, fanden wir uns mit Javiers Tochter in einem „Latin-Dance“ Kurs wieder – eine echte Herausforderung für deutsche Hüften! Erschöpft vom Salsa tanzen (und dem vielen Lachen über unsere Unfähigkeit) liefen wir dann auch noch der Bürgermeisterin in die Arme, die es sich nicht nehmen ließ ein Foto mit ihren internationalen Gästen zu machen.

Wir hatten eine tolle Zeit und freuen uns auf die „transnational meetings“ und „learning activities“ mit den Schülern!