Entschuldigungspraxis in der Oberstufe

Ein erfolgreiches Durchlaufen der gymnasialen Oberstufe setzt seitens der Schüle­rinnen und Schüler u. a. voraus, dass der Unterricht regelmäßig besucht wird. Ist die Teilnahme aufgrund einer Erkrankung oder anderer Umstände nicht möglich, ist dies entsprechend des unten aufgeführten Verfahrens zu entschuldigen.

 

Verhalten bei Unterrichtsversäumnis

➢     Bei längerfristigen Krankheiten müssen Krankmeldungen bis zum 3. Tag im Sekretariat, Tel. 05205/3575 erfolgen. Die Angaben zu den Unterrichtsver­säum­nissen müssen innerhalb von zwei Wochen nach dem Datum des Feh­lens von den Fach­lehrkräften auf dem Entschuldigungsformular abgezeichnet werden. Wer mehr als drei Tage krankheitsbedingt fehlt, muss eine ärztliche Bescheinigung über die Schulun­fähigkeit vorlegen.

➢     Das Versäumen einzelner Unterrichtsstunden im Verlauf eines Schultages kann nur in Ausnahmefällen entschuldigt werden.

➢     Bei vorhersehbarem Unterrichtsversäumnis ist rechtzeitig vorher eine Beurlau­bung zu beantragen (Beurlaubungen für einen Tag: Tutor/in, für mehr als einen Tag: Jahr­gangsleitung). Beurlaubungen an Klausurtagen sind in der Regel nicht möglich.

➢     Liegt eine Erkrankung an einem Tag mit Klausur vor, so ist die Schule vor der ers­ten Unterrichtsstunde zu informieren. Das Sekretariat nimmt den Anruf entgegen und informiert die Fachlehrkraft, bei der die Klausur geschrieben werden müsste. Zusätzlich muss i.d.R. eine ärztliche Bescheinigung über die Schulunfähigkeit vorgelegt werden.

Hinweis: Das Entschuldigungsformular, der Stundenplan, das Merkblatt sowie die Entschuldigungsschreiben der Eltern (in der EF von allen Schülerinnen udn Schülern, ab der Q1 bis zur Volljährigkeit) und Atteste werden in einem Papphefter oder Einhakhefter gesammelt.Maßnahmen im Falle unentschuldigten Fehlens

 

Maßnahmen im Falle unentschuldigten Fehlens

➢     Bei mehr als fünf unentschuldigten Fehlstunden im Halbjahr erfolgt die Andro­hung der Attestpflicht. Ist die Androhung erfolgt, kann bei weiteren unentschuldigten Fehlstunden (egal in welchen weiteren Halbjahren) die Attestpflicht ausgesprochen werden.

➢     Werden innerhalb eines Halbjahres mehr als 20 Stunden unentschuldigt ge­fehlt, wird die Attestpflicht gegebenenfalls auch ohne vorherige Androhung angeordnet. Damit wird zur Auflage gemacht, für jede weitere Fehl­stunde eine ärztliche Bescheinigung innerhalb von drei Ta­gen nach Beendigung der Fehlzeit bei der Tutorin / dem Tutor abzugeben. Den Fachlehrerinnen und Fachlehrern ist eine Kopie des Attestes vorzulegen. Die Attest­pflicht gilt für die gesamte weitere Schullaufbahn.

➢     Werden bei bestehender Attestpflicht weitere Unterrichtsstunden versäumt und die ent­sprechenden ärztlichen Bescheinigungen nicht vorgelegt, werden diese Stunden als unentschuldigte Stunden gezählt und es erfolgen weitere Ordnungsmaßnahmen gemäß  § 53 SchulG.

➢     Werden innerhalb eines Zeitraumes von 30 Tagen insgesamt 20 Unterrichts­stunden un­entschuldigt versäumt, kann gemäß § 53(4) SchulG die Entlassung von der Schule ohne vorherige Androhung erfolgen.

 Sollte bei einer sehr hohen Anzahl entschuldigter Fehlstunden ein begründeter Verdacht bestehen, dass die angegebenen Gründe nicht oder nur zum Teil glaubhaft sind, kann ent­sprechend eine Attestpflicht angedroht oder auch ausgesprochen wer­den (§ 43(2) SchulG). 

Diese Regelungen erhalten Sie zu Beginn eines Schuljahres als Merkblatt.

Entschuldigungspraxis bei Versäumnis einer Klausur

Die Regelungen zur Entschuldigung bei einer nicht schuldhaft versäumten Klausur gelten ab dem 2.Quartal im Schuljahr 2016/17.  Die Regelungen und das Formular, welches ausgefüllt spätestens am dritten Tag im Sekretariat vorliegen muss, finfen Sie hier als Download.